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Triptyque

Uraufführung am 6. Februar 2016 durch das Blasorchester Blasheim mit dem Blechbläserquartett Opus 4 unter der Leitung von Roger Halm.

Instrumentation :

1 Kl. Fl. - 2 Fl. - 2 Ob.  -  2 Fg. - 1 E Kl. -  3 B Kl. - 1 Ba. Kl.  -

2 A. Sax.  - 2 T. Sax.  - 1 B. Sax. - 

4 H. - 3 Trp. Bb - 3 Pos. - 1 B. Pos. - 2 Euph. - 1 Tuba - 

 - 1 Pauk. - 5 Schlag. 

Blechbläserquartett solo

verl. Alfonce Production  - dauer ca 14 Minuten

Triptyque ist ein konzertantes Werk für Blechbläserquartett und Blasorchester. Wie der Titel bereits andeutet, gliedert sich das Werk in drei Teile. Wie so oft in den Werken von Jordan Gudefin wird dabei ein gemeinsames thematisches Motiv in allen Abschnitten verwendet, um den musikalischen Gedanken zu vereinheitlichen.

Der erste Teil, von markantem und energischem Charakter, stellt das punktierte rhythmische Motiv aus punktierter Achtelnote und Sechzehntelnote vor, das als roter Faden durch das gesamte Werk dient, ebenso wie ein eigenes Thema, das der Oboe anvertraut wird. Die allgemeine Atmosphäre ist schwungvoll und stellenweise geradezu virtuos für das Solistenquartett. Dieser Abschnitt beginnt und endet mit demselben Quartmotiv – eine keineswegs zufällige Wahl, da die Zahl vier auf die vier Solisten verweist.

Der zweite Teil zeigt sich deutlich melancholischer und lyrischer. Das punktierte Motiv erscheint erneut, diesmal jedoch wesentlich langsamer im Horn gespielt, bevor ein großes Flügelhornsolo einsetzt. Auch hier werden Beginn und Ende des Abschnitts durch dasselbe thematische Element miteinander verbunden: das Flügelhornsolo.

All dies führt zu einem letzten Teil, der durch einen Übergang eingeleitet wird, in dem das thematische Motiv dieses Finalabschnitts erscheint, diesmal von der Flöte vorgestellt.

Der Schlussteil verwendet die Form des Rondos. Es ist zudem ein wiederkehrendes Merkmal der Kompositionen von Jordan Gudefin, klar erkennbare Formen zu verwenden. Die Atmosphäre ist festlich und von überschäumender Energie geprägt; stellenweise verlässt das Werk sogar den rein klassischen Rahmen, insbesondere durch den markanten Einsatz des Schlagwerks, das diesen Abschnitt kraftvoll rhythmisch antreibt.

Das Werk endet in einer regelrechten klanglichen Explosion, in der sämtliche zuvor gehörten motivischen Elemente miteinander verschmelzen, bevor die Komposition abrupt zum Abschluss kommt.

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