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Pour des Temps de Paix

Uraufführung am 14. November 2014 durch die Studierenden des Konservatoriums von Straßburg
unter der Leitung von Miguel Etchegoncelay

Instrumentation :

2 Fl. (Kl. Fl.) - 1 Tp. - 2 Hn. - 1 Vl. 
1 Hfe. - 1 Kl. 
3 Schlag. 

verl. Alfonce Production  - dauer ca 7' 30

Dieses Werk wurde anlässlich des hundertsten Jahrestages des Ersten Weltkriegs komponiert. Ich wollte kein virtuoses oder demonstratives Werk schreiben, sondern vielmehr die Zeit anhalten und zur Betrachtung und Meditation einladen.

Angesichts der Erinnerung an die verlorenen Leben und die schrecklichen Opfer wollte ich eine lichtvolle Vision vermitteln: dass die Seelen Frieden finden und dass der Tod den Soldaten aller Seiten endlich die erhoffte Ruhe schenkt.

Meine Absicht war es auch, unsere Generationen an das Ausmaß dieses Opfers und an das Glück zu erinnern, in Freiheit leben zu dürfen.

Um dies auszudrücken, wandte ich mich der Vergangenheit zu, insbesondere dem Beispiel Faurés, dessen Requiem einen friedvollen Ansatz verfolgt, ohne Glanz oder Gefühlsüberschwang, und sich vielmehr auf die Annahme der Ruhe konzentriert.

Schließlich kann das Gedicht Heureux ceux qui sont morts von Charles Péguy vor der Aufführung des Werkes gelesen werden, als Resonanz auf diese Worte.

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