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Mare Nostra

Die Uraufführung fand am 6. Juni 2018 im CNSM in Paris mit dem Blechbläserensemble

des Konservatoriums statt.

Paul Manfrin an der Soloposaune unter der Leitung des Komponisten

Instrumentation :

1 Solo Pos. 

  4Hn. - 4Trp. (B) - 3Pos. - 1B. Pos. - 1Tuba

1Hfe. - 1 Pk. - 5 Schlag.

verl. Alfonce Production  - dauer ca 13 Minuten

Mare Nòstra – wörtlich „unser Meer“ in einem alten mediterranen Dialekt – ist zugleich eine konkrete Reise und eine innere Suche.

Dieses Werk versteht sich als Abenteuer im weitesten Sinne: Es erzählt vom Aufbruch all jener, die hinaus aufs offene Meer fahren, angezogen vom Horizont und vom Unbekannten. Zugleich schildert es den persönlichen Weg, den jeder von uns angesichts seiner eigenen Stürme beschreitet.

Schon in den ersten Takten spürt man den Atem des Meeres, das Rollen der Wellen und den Aufbruch der Schiffe. Nach und nach gewinnt das Abenteuer an Größe: Das Meer tobt, die Besatzung kämpft gegen die Widrigkeiten, doch schließlich triumphiert sie, getragen vom Drang nach Entdeckung.

Auf symbolischer Ebene verkörpert das Meer diese doppelte Bewegung: Es steht zugleich für den Verlust von Orientierung und das Versprechen von Freiheit, für Chaos und Wiedergeburt, für Angst und Ergriffenheit.

Es verkörpert den menschlichen Wunsch, zu entdecken, sich dem Unbekannten zu stellen und sich neu zu erfinden.

Mare Nòstra ist somit eine Ode an das Abenteuer – sowohl an das äußere als auch an das innere – und an jene jahrtausendealte Faszination, die der Ozean auf die menschliche Seele ausübt.

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